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Ausbildung zum/r Psychoanalytiker /Psychoanalytikerin
nach den Richtlinien der DPV

Für diese Zulassung sind drei Erstinterviews bei drei verschiedenen Lehranalytikern/Lehranalytikerinnen des Instituts erforderlich. Es können auch auswärtige Lehranalytiker gewählt werden.

Nach Zualssung sucht der Interessent/die Interessentin sich einen Lehranalytiker/eine Lehranalytikerin für seine Lehranalyse aus. Nach Beginn der Lehranalyse, die nach den Regeln der DPV abläuft, ist er/sie Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin. Nach einem Vorkolloquium (ca. 1 ½ Jahre nach Beginn der Ausbildung), in dem eine Fallvignette eines Analytikers diskutiert wird, beginnt der Kandidat/die Kandidatin mit der Durchführung eigener Behandlungsfälle unter Supervision.

Aus Erstinterviews im Rahmen der Ambulanz rekrutiert er/sie geeignete Patienten für Ausbildungsanalysen. Ab da hat er/sie auch eigene Einnahmen aus den Behandlungen (Regelsätze der KV minus eine Abgabe an die Ambulanz), so dass ab etwa dem 2.-3- Jahr die Ausbildung, d.h. die Lehranalyse und Supervision sowie der Semesterbeitrag in der Regel aus den Einnahmen finanziert werden können.

Der Kandidat/die Kandidatin führt mindestens zwei hochfrequente (4-stündige/in besonderen Fällen 3-stündige) Ausbildungsanalysen durch. Er/sie stellt dies Analysen mindestens einmal pro Semester im Technischen Seminar vor.

Da die Ausbildung im Alexander-Mitscherlich-Institut Teil der DPV Ausbildung ist, wird das Abschlusskolloquium zentral auf einer DPV Tagung durchgeführt. Voraussetzung zum Kolloquium sind die Durchführung von zwei Ausbildungsanalysen mit 300 Behandlungsstunden in ausreichend hochfrequenten Setting unter permanenter Supervision und die Empfehlung des öAA für das Kolloquium nach einem sog. „Probelauf“ am Institut. 

Nach bestandenem Kolloquium und Aufnahme in die DPV kann der Analytiker/die Analytikerin einen Antrag auf Mitgliedschaft im Institut stellen. Nach einem formlosen schriftlichen Antrag wird auf der nächsten Mitgliederversammlung darüber abgestimmt.

Die Weiterbildung zum ärztlichen Zusatztitel „Psychoanalyse“ regelt die Weiterbildungsordnung der Ärztekammer. Sie kann innerhalb der DPV-Ausbildung abgeleistet werden. Der „Probelauf“ des Instituts gilt traditionell als Abschlussprüfung im Sinne der Ärztekammer und muss den dort festgelegten Formalien Genüge leisten.

Die Integrierte Ausbildung in analytischer Psychotherapie und tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie nach dem Psychotherapeutengesetz ist im Rahmen der Anforderungen, die die Ausbildungs- und Prüfungsordnung vorgibt gestaltet. Diese sind in einigen Bereichen höher als die Anforderungen der DPV, z.B. 600 Stunden hochfrequente analytische Ausbildungsfälle, 400 Std. tiefenpsychologisch fundierte Ausbildungsfälle (davon mindestens 3 tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapien und 2 Kurzpsychotherapien) sowie jeweils je 150 Std. Supervision für die Langzeitanalysen und mindestens 75 Std. Supervision für die tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapien. Die tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapien können unter Umständen schon anschließend an die Erstinterviews vor dem Vorkolloquium begonnen werden. Sie werden regelmäßig im Technischen Seminar Tiefenpsychologie  vorgestellt. Die Abrechnung verpflichtet zur Teilnahme an der Ambulanzkonferenz. Die 600 Std. theoretische Ausbildung sind in den Seminaren des Instituts ableistbar.

Die staatliche Abschlussprüfung am Ende des Ausbildungsgangs wird nach den Regeln der Ausbildungsprüfungsverordnung durchgeführt wie im Gesetz geregelt. Alle weiteren Bestimmungen siehe  Ausbildungs- und Prüfungsverordnung.

Info beim örtlichen Ausbildungsausschusses, Frau Lahme-Gronostaj